Die Whirlpool-Galaxie (Messier 51 oder M51) ist eines der bekanntesten Beispiele für eine klassische Spiralgalaxie – und ein beliebtes Ziel in der Astrofotografie. Sie befindet sich rund 31 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Jagdhunde und interagiert mit ihrer kleineren Begleitgalaxie NGC 5195 – ein kosmischer Tanz, der sich über Jahrmillionen erstreckt.
1. Erste Impression: Rohbild aus dem Seestar S50
Das erste Bild zeigt die rohe Aufnahme direkt vom Seestar S50. Bereits hier erkennt man die charakteristische Spiralstruktur von M51 – zwei Galaxien, die durch eine Brücke aus Gas und Sternen verbunden sind. Beeindruckend ist, wie viel bereits ohne Bearbeitung sichtbar wird.

2. Erste 2 Minuten Belichtung – Der Anfang des Deep-Sky-Abenteuers
Mit nur 2 Minuten Belichtungszeit beginnt die Galaxie aus dem Hintergrund hervorzutreten. Die Spiralform ist erkennbar, aber Details und Farben bleiben noch dezent. Dies zeigt deutlich, wie wichtig längere Belichtungszeiten in der Astrofotografie sind.

3. Endergebnis: 344 Minuten mit ZWO Duo-Narrowband-Filter
Nach insgesamt 344 Minuten Belichtung und Einsatz des ZWO Duo-Narrowband-Filters entfaltet sich die volle Schönheit von M51. Die Struktur der Spiralarme, Hα-Emissionen und feine Staubbänder sind sichtbar. Selbst schwache Hintergrundgalaxien werden erkennbar. Das Bild zeigt, was mit einem kompakten System wie dem Seestar S50 möglich ist – beeindruckende Deep-Sky-Fotografie auch ohne teures Großequipment.

Die Einzelbilder werde ich später mit Setiastro, einer kostenlosen Alternative zu PixInsight, zusammenfügen und weiter bearbeiten. Das Tool bietet viele nützliche Funktionen für Stacking, Kalibrierung und Bildbearbeitung – perfekt für Hobby-Astrofotografen, die tief in die Bildverarbeitung einsteigen möchten.
In dem Sinne! ClearSky!

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