Drei (oder vier?) Nächte unter den Sternen – und morgen geht’s weiter!

Hallo zusammen,

nach längerer Zeit melde ich mich mit einem etwas größeren Update zurück – denn in den letzten drei (vielleicht sogar schon vier? Genau weiß ich es nicht mehr…) Nächten war ich richtig fleißig unter dem Sternenhimmel unterwegs. Das Wetter war endlich auf unserer Seite – klare Nächte, ruhige Bedingungen und genau die perfekte Gelegenheit für eine ausgedehnte Aufnahmesession. Und ich habe sie genutzt!

🔭 Was bisher geschah:

In dieser Mini-Serie von Aufnahmetagen sind bereits mehrere wunderschöne Deep-Sky-Objekte zusammengekommen:


Der Schwannebel (NGC6618)

mehrfach aufgenommen über verschiedene Nächte hinweg. Geplant ist, diese Aufnahmen in Siril oder SetiAstro zu stacken und das endgültige Ergebnis mit euch zu teilen.

Das Ziel: zeigen, was aus dem SeeStar S50 herauszuholen ist, wenn man konsequent mehrere Nächte lang dasselbe Objekt fotografiert – trotz kurzer Sommernächte!


Der Helixnebel (NGC 7293)

ebenfalls über mehrere Nächte hinweg gesammelt und wird nachträglich gestackt und umfangreich bearbeitet. Auch hier wird es einen separaten Beitrag geben, der den gesamten Workflow vom Rohbild bis zur Endversion beleuchtet – wieder mit Fokus auf den Leistungsumfang des SeeStar in Kombination mit moderner Nachbearbeitung.


Der Ringnebel (M57)

als „kleiner Bonus“ zwischendurch eingefangen. Kein großer Beitrag geplant, aber ein schönes Zwischenprojekt.


Der Cirrusnebel (NGC 6960 / 6992)

wurde gestern final aufgenommen und ist direkt aus dem SeeStar kommend bereits fast final. Heute Nacht (sofern das Wetter mitspielt) soll es nochmal in den EQ-Modus und Mosaik-Modus gehen, um den kompletten Cirrusnebel aufzunehmen – direkt als Komplettprojekt, ohne großes Stacking im Nachhinein. Hier wird das Ziel sein, ein beeindruckendes Einzelbild aus dem SeeStar in voller Größe zu zeigen, so wie es direkt aus dem Gerät kommt. Höchstens nachbearbeitet mit Lightroom oder SetiAstro.


Dies sind die Roh-Bilder von jeweils ein paar Minuten aus dem SeeStar S50 um einen kleinen Vorgeschmack zu liefern.


📅 Der Plan für die kommenden Tage:

Morgen (Tag 4) geht es – sofern das Wetter mitspielt – direkt weiter: Der Cirrusnebel wird dann großflächig im SeeStar Mosaic + Equatorial Mode aufgenommen.

Danach folgen drei Beiträge:

Ein umfangreicher Beitrag zum Helixnebel mit Fokus auf Serienaufnahme & Bildbearbeitung.

Ein kompletter Workflow-Beitrag zum Schwannebel – was passiert, wenn man sich mehrere Nächte lang auf ein Objekt konzentriert?

Ein reiner Showcase des Cirrusnebels, so wie er direkt aus dem SeeStar kommt – ohne viele Worte, aber mit Wirkung.


Fazit:

Dieses Projekt zeigt erneut, wie viel Potenzial im SeeStar S50 steckt – vor allem, wenn man ihn nicht nur mal eben für eine halbe Stunde einsetzt, sondern gezielt mehrere kurze Sommernächte für ein und dasselbe Objekt nutzt.

Dank moderner Software wie Siril oder SetiAstro lässt sich daraus ein Ergebnis herausholen, das man so vielleicht gar nicht erwartet hätte – besonders wenn man bedenkt, wie begrenzt die Beobachtungszeit im Sommer tatsächlich ist.

(Man siehe den Beitrag der Bodes Galaxie)

Also: Bleibt gespannt – es kommt noch einiges in den nächsten Wochen!

Clear Skies & bis bald!

Eine Antwort zu „Drei (oder vier?) Nächte unter den Sternen – und morgen geht’s weiter!“

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